Pirmin Grehl studierte in Karlsruhe und Berlin bei Renate Greiss-Armin und Jacques Zoon. Er ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Musikwettbewerbe. Unter anderem gewann Pirmin Grehl 2002 beim Internationalen Carl Nielsen Flötenwettbewerb Odense den ersten Preis, 2004 wurde ihm der zweite Preis sowie der Brüder-Busch-Preis des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD verliehen. 2006 wurde er mit seinem Bläserquintett Chantily erneut Preisträger des ARD-Wettbewerbs, dem Ensemble wurden der zweite Preis, der Publikumspreis sowie der Preis für das Auftragswerk zuerkannt. Im Jahr 2005 erhielt er den Förderpreis Musik des Landes Rheinland-Pfalz. Nach seiner Unterrichtstätigkeit an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin ist Pirmin Grehl seit 2010 Professor für Flöte an der Musikhochschule Luzern.

Seit 2002 ist er Soloflötist im Konzerthausorchester Berlin.

Pirmin Grehl spielte als Solist mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Berliner Sinfonie Orchester, dem Rundfunkorchester Kaiserslautern, der Rheinischen Philharmonie Koblenz und den Jenaer Philharmonikern. Auch mit Kammerorchestern wie dem Kammerorchester Berlin, dem Münchner Kammerorchester und dem Kurpfälzischen Kammerorchester spielte er zahlreiche Konzerte. Er war unter anderem Gast bei den Festspielen Ludwigsburg, dem Rheingau Musik Festival und den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, sowie beim Kammermusikfest Lockenhaus. Für verschiedene Rundfunkanstalten und Fernsehsender hat Pirmin Grehl Aufnahmen eingespielt.

Im Januar 2006 spielte er sein Japan-Debüt als Solist in der Suntory Hall in Tokyo mit dem New Japan Philharmonic Orchesta. 2008 erschien eine CD mit Werken von Schubert und Zender, weitere Einspielungen folgten bei Profil Edition Hänssler, Venus music, Naxos und cpo. Die Produktion bei NEOS gemeinsam mit dem Pianisten Florian Hoelscher mit Werken von Jonathan Harvey hat den Diapason d'Or erhalten.

 

Mail: pirmingrehl@chantily.de